Homöopathische Arzneimittel werden aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Substanzen hergestellt, entsprechend verdünnt und anschließend verschüttelt.
Diesen Verdünnungsschritt und den nachfolgenden Verschüttelungsvorgang nennt man auch Potenzierung einer Arznei. In der Arznei entwickelt sich dadurch eine gewisse Kraft (Potenz).

Je höher eine Arznei verdünnt und je öfter sie verschüttelt wurde, desto mehr Kraft besitzt sie. Das erscheint zunächst irrational – die Beobachtung und Erfahrung Hahnemann's hat jedoch gezeigt, dass diese hohen Potenzen eine stärkere und zugleich tiefere Wirkung offenbaren.

In ihren Ursprüngen sehen homöopathische Arzneimittel recht unterschiedlich aus.
Sind sie jedoch verarbeitet, so präsentieren sie sich in nahezu übereinstimmender Darreichungsform:
als Globuli (Streukügelchen), als Dillution oder auch (seltener) in Tablettenform.

In der klassischen Homöopathie wird stets nur ein Arzneimittel zu einer Zeit gegeben.
Bei standardisierten Arzneimischungen (homöopathische Komplexmittel) kann die individuelle Symptomenlage eines Patienten kaum berücksichtigt werden – und das ist ja ein wesentlicher Grundgedanke der klassischen Homöopathie.

 

Homöopathische Arzneimittel aus Pflanzen hergestellt:

 

Chelidonium majus - Schöllkraut  

 

Stramonium - Stechapfel

 

 Pulsatilla pratensis - Küchenschelle

 

Symphytum - Beinwell

 

Mandragora - Alraune