Die Symptome des Heuschnupfens - auch allergische Rhinitis genannt - erscheinen bei den meisten Menschen auf den ersten Blick ähnlich zu sein:

Gerötete Augen, Tränenfluss, Schnupfen, verstopfte Nase, Niesen, Jucken… auch Husten.

Um den Heuschnupfen homöopathisch erfolgreich behandeln zu können, benötigt der Homöopath detaillierte Symptombeschreibungen.
Hierfür ist es wichtig, dass der Patient die Symptome des Heuschnupfens zunächst für ein paar Tage beobachtet. Dabei kann ein vom Homöopathen ausgehändigter Beobachtungsbogen hilfreich sein.
So haben folgende Kennzeichen großen Einfluss auf eine gute Arzneimittelwahl:

• Fließschnupfen oder Stockschnupfen
• Beschaffenheit des Nasensekretes
• Empfindungen wie z.B. Brennen, Hitzegefühl, Trockenheitsgefühl..
• Zu welcher Tageszeit sind die Beschwerden am stärksten?
• Was bessert die Beschwerden? (z.B. Aufenthalt im Freien, kalte Anwendungen..)
• begleitende Beschwerden wie z.B. Lichtempfindlichkeit, Beteiligung der Bronchien..
• eine eventuell veränderte Gemütslage während der Heuschnupfenzeit

So wird es für den saisonal auftretenden Heuschnupfen im Frühjahr/Sommer zunächst nötig sein, eine Akutanamnese durchzuführen. Dabei bleiben eventuelle chronische Beschwerden zunächst unberücksichtigt.

Welches homöopathische Arzneimittel beim Patienten infrage kommt, ist sehr verschieden und hängt von der individuellen Symptomenlage ab. Die Kombination und Gewichtung der Symptome übernimmt der Homöopath.
Ist der akute Schub eines Heuschnupfens vorüber und besteht weiterhin eine konstitutionelle Allergieneigung, entscheidet die Symptomenlage des Patienten, ob eine chronische homöopathische Behandlung erforderlich ist.